Zehn Fragen zum Wechsel
Diese Fragen kommen in Gesprächen mit Schweizer IT-Leitern am häufigsten vor. Die Antworten sind kurz, und wo eine ganze Seite dahintersteht, ist sie verlinkt.
Ausführlicher stehen die Themen in der Broadcom-Zeitleiste, unter Proxmox statt VMware, unter Kosten, im Vergleich Proxmox oder Hyper-V und unter Wann Sie bleiben sollten. Wer schon entschieden hat, findet die Checkliste.
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Häufige Fragen
Muss ich wegen Broadcom wechseln?
Nein. Die Änderungen sind ein Grund zu rechnen. Für Umgebungen, die VCF-Funktionen wirklich nutzen, kann die neue Preisbasis tragbar sein, und dann ist Bleiben die günstigere Entscheidung.
Was hat sich bei den Lizenzen konkret geändert?
Dauerlizenzen endeten im Dezember 2023, Bundles ersetzten über 160 einzelne Artikel, und seit 2024 wird pro CPU-Core mit 16 Cores Minimum pro CPU lizenziert statt pro Sockel. Dazu kam ein Zuschlag bei später Verlängerung.
Welche Alternative ist die richtige?
Bei überwiegend Linux-Last und frei wählbarer Hardware meistens Proxmox VE, in einer reinen Microsoft-Umgebung Hyper-V. Nutanix bleibt ein Appliance-Modell mit eigener Kostenlogik.
Ist Proxmox wirklich günstiger?
Die Lizenz fast immer, weil pro Sockel gezählt wird statt pro Core und es keine Mindestmengen gibt. Ob die Gesamtkosten sinken, hängt daran, wer die Plattform betreibt.
Was kann vSphere, was Proxmox nicht kann?
Für NSX gibt es kein gleichwertiges Gegenstück, und DRS verteilt Lasten weitergehend automatisch. Für vSAN gibt es mit Ceph eine Entsprechung, die mehr Betriebsaufwand verlangt.
Laufen meine Windows-VMs weiter?
Ja, mit VirtIO-Treibern und, wo nötig, einem virtuellen TPM. Die Windows-Lizenzierung ändert sich mit dem Hypervisor nicht.
Wie lange dauert eine Migration?
Der Import einer VM dauert Minuten bis Stunden. Den Zeitplan bestimmen die Abnahmen durch die Fachabteilungen und die Arbeit daneben: Backups, Monitoring, Runbooks und Lizenzen an Hardware-IDs.
Kann ich zurück, wenn etwas schiefgeht?
Solange die alte Umgebung steht, ja. Darum wird VM für VM umgeschaltet und die Quelle erst abgebaut, wenn alles abgenommen ist.
Brauche ich zwingend Ceph?
Nein. Ceph überlebt den Ausfall eines Nodes im Storage, kostet dafür ein eigenes Netz, rund zwei Drittel der Rohkapazität und tägliche Aufmerksamkeit. Mit einem verlässlichen NAS ist NFS oft ruhiger.
Bekomme ich die Rechnung in Schweizer Franken?
Für Proxmox-Subscriptions ja, über einen Schweizer Reseller. Proxmox weist die Preise in Euro aus, abgerechnet wird dann in Franken mit einer Rechnung im Inland.