Was sich seit November 2023 geändert hat

Diese Seite hält fest, was Broadcom an den VMware-Lizenzen geändert hat, mit Daten und ohne Empörung. Wer eine Verlängerung vor sich hat, braucht die Fakten und nicht die Stimmung.

Die Zeitleiste

Änderungen an den VMware-Lizenzen seit der Übernahme
Was passiert ist Was es für Sie heisst
November 2023Broadcom schliesst die Übernahme ab.Produktlinien, Preise und Partnerprogramme werden innert Wochen neu geordnet.
Dezember 2023Dauerlizenzen enden. Bundles wie VCF und VVF ersetzen über 160 einzelne Artikel.Lizenzen gibt es nur noch als Subscription, und Sie bezahlen für Funktionen im Paket.
2024Lizenziert wird pro CPU-Core, mit 16 Cores Minimum pro CPU.Server mit wenigen, grossen Cores werden teurer als die Sockelrechnung erwarten liess.
2025Ein Minimum von 72 Cores pro Bestellung wird angekündigt und nach Protesten zurückgezogen. Der Zuschlag bei später Verlängerung bleibt.Europäische Kunden melden Erhöhungen um mehrere hundert Prozent.
Januar 2026Über 400 europäische Cloud-Anbieter verlieren das Recht, Lizenzen für bestehende Kunden zu beziehen.Schweizer MSPs verlieren den White-Label-Weg, über den sie VMware mitverkauft haben.

Keine Zeile ist hervorgehoben. Die Tabelle berichtet und bewertet nicht. Stand bei Veröffentlichung am 21. September 2026.

Warum die Umstellung auf Cores so viel ausmacht

Vorher zählte der Sockel: ein Server mit zwei CPUs brauchte zwei Lizenzen, unabhängig davon, wie viele Cores darin steckten. Wer auf wenige grosse CPUs konsolidiert hatte, wurde dafür belohnt.

Seit 2024 zählt der Core, mit einem Minimum von 16 pro CPU. Damit dreht sich die Logik um: Dieselbe Hardware, die vorher günstig war, ist jetzt der teuerste Fall. Genau diese Rechnung treibt die meisten Anfragen nach einer Alternative.

Proxmox zählt weiterhin den Sockel. Was das im Vergleich bedeutet, steht unter Kosten.

Was das Ende der Dauerlizenzen praktisch bedeutet

Eine gekaufte Dauerlizenz verschwindet nicht, wenn der Verkauf eingestellt wird. Was endet, ist der Anspruch auf Aktualisierungen und auf Support, sobald der zugehörige Wartungsvertrag ausläuft.

Für den Betrieb heisst das: Die Umgebung läuft weiter. Sicherheitsaktualisierungen für neu gefundene Lücken bekommen Sie nicht mehr, und bei einem Zwischenfall steht kein Hersteller hinter Ihnen. Wie lange man das tragen kann, ist eine Frage an die eigene Risikobereitschaft und an den Prüfer, und für Umgebungen mit Auflagen ist sie meistens schnell beantwortet.

Das ist der Grund, warum diese Seite Ihnen rät, auf das Auslaufen des Wartungsvertrags zu schauen und nicht auf das Kaufdatum der Lizenz.

Was die Bundles geändert haben

Vor der Umstellung kauften viele Betriebe genau das, was sie einsetzten: eine vSphere-Edition, dazu vielleicht vCenter, und sonst nichts. Über 160 einzelne Artikel deckten diese Auswahl ab.

Seither führen wenige Pakete die Liste an. Wer vSphere für virtuelle Maschinen benutzt und weder Netzwerkvirtualisierung noch verteilten Storage braucht, bezahlt in einem Paket trotzdem für beides mit. Umgekehrt fährt gut, wer den Paketinhalt wirklich ausschöpft.

Daraus folgt die Frage, die vor jeder Verlängerung steht und die sich ohne Bestandsaufnahme nicht beantworten lässt: Wie viel von dem, was Sie kaufen, setzen Sie ein?

Wie Sie die Zeitleiste auf Ihren Vertrag anwenden

Drei Zahlen genügen für ein erstes Bild, und alle drei stehen in Unterlagen, die Sie bereits haben.

Das Datum, an dem Ihr Wartungsvertrag ausläuft, setzt den Takt für alles Weitere. Sechs Monate davor ist der Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung noch in Ruhe fällt.

Die Anzahl Sockel und die Cores pro CPU sagen Ihnen, wie stark die Umstellung von 2024 Sie trifft. Zwei CPUs mit je 16 Cores waren vorher zwei Einheiten und sind jetzt 32.

Die Liste der Funktionen, die Sie tatsächlich benutzen, entscheidet, ob ein Paket für Sie passt. Wer NSX und vSAN im Einsatz hat, steht anders da als jemand, der vSphere für virtuelle Maschinen benutzt und sonst nichts.

Was das für die Entscheidung heisst

Die Änderungen sind kein Grund zu wechseln, und sie sind ein Grund zu rechnen. Für manche Umgebungen ist die neue Preisbasis tragbar, besonders wenn VCF-Funktionen tatsächlich genutzt werden. Wann das zutrifft, steht unter Wann Sie bleiben sollten.

Die Wege, die offenstehen, stehen auf der Startseite, und das Angebot auf natron.io.

Häufige Fragen

Gibt es noch Dauerlizenzen für VMware?

Nein. Seit Dezember 2023 werden Lizenzen nur noch als Subscription verkauft. Bestehende Dauerlizenzen laufen weiter, bekommen aber keinen Support mehr, sobald der Vertrag ausläuft.

Wonach wird jetzt abgerechnet?

Pro CPU-Core, mit einem Minimum von 16 Cores pro CPU. Vorher zählte der Sockel. Für Server mit wenigen Cores pro CPU ist das der grösste Teil der Erhöhung.

Was ist mit den Bundles?

Über 160 einzelne Artikel wurden zu wenigen Paketen zusammengelegt, vor allem VCF und VVF. Funktionen, die Sie nie genutzt haben, sind seither Teil des Pakets, das Sie bezahlen.

Warum verlieren Schweizer MSPs ihren Weg?

Im Januar 2026 verloren über 400 europäische Cloud-Anbieter das Recht, Lizenzen für bestehende Kunden zu beziehen. Damit fällt der White-Label-Weg weg, über den viele Schweizer Anbieter VMware mitverkauft haben.

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